Bei mdv, dem Mitteldeutschen Verlag, erscheint im Februar mit dem litauischen Roman 2084 eine literarische Dystopie über Liebe und Selbstverlust in der digitalen Zukunft als deutsche Erstveröffentlichung. (Gleichzeitig ist dies auch der erste Roman der Autorin, der in deutscher Sprache erscheint.) In ihrem laut Verlag erschütternd gegenwärtigen Zukunftsbild erzählt Une Kaunaite von Liebe und Verlust im digitalen Zeitalter, von der Sehnsucht nach Nähe in einer Welt totaler Vernetzung und stellt die große Frage: Was geschieht, wenn Künstliche Intelligenz beginnt, unsere Geschichten zu schreiben – und unser Leben zu beenden?
In einer Zukunft, in der die Menschen ihr Leben fast vollständig in der virtuellen Realität Bubble verbringen, verschwimmen die Grenzen zwischen Wahrheit, Erinnerung und Programmierung.
Kajus, ein stiller Beobachter in dieser künstlich perfektionierten Welt, versucht zu begreifen, was noch echt ist.
Sind es Gefühle, Freundschaft oder nur Datenströme, die das simulierte Glück am Laufen halten?
Aus dem Litauischen übersetzt von Markus Roduner
Deutsche Erstausgabe |
 Broschiertes Buch / Paperback
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