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Buch 1



Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 04.03.2026
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März 2026 Autor/Herausgeber/Reihe:

Sam Feuerbach
& Pietro Depalma:

Titel:

Der Totengräbersohn
als Graphic Novel

Der Totengräbersohn, Bd. 1:4

1.
Originaltitel:
Originaltitel
Il figlio del becchino e l’orfana 1 (Graphic Novel)  
Erscheinungsland
Original:
D
I
Erscheinungsjahr
Original:
2017
2024

 

Bei bene Bücher er­scheint im März die deutsch­sprachige Fassung der italienischen Graphic-Novel-Um­setzung des ersten Bandes der Mit­tel­alter-Fan­tasy-Reihe von Sam Feu­er­bach um einen Toten­gräber­sohn.

Das Dorf Haufen ist im Welten­reich ge­legen. Dort lebt der 18-jährige Farin. Der Junge ist ein Außen­seiter, denn als Sohn des Toten­gräbers wird er von den an­deren Dorf­be­wohnern ge­ächtet und ver­prügelt. Den­noch hat er keine andere Wahl, als den Be­ruf des Vaters zu über­nehmen, der zu­nehmend dem Al­ko­hol ver­fällt.

Die Dinge ändern sich für Farin in diesem ersten Buch schlag­artig, als die Dorf­hexe stirbt und er die Gift­mischerin für die Be­er­di­gung vor­be­reitet.

Denn auf der Hexe er­scheint plötz­lich ein ge­heim­nis­volles Amu­lett, und Farin kann nicht wider­stehen, das Schmuck­stück an sich zu nehmen.

Natürlich nur, um es den Hinterbliebenen zu geben.

Na gut ...

 

 

 

 

 

 

 

Zeichnungen und Adaption von der Romanfassung: Pietro Depalma Teilweise coloriert
Vom Verlag empfohlen für Leser ab 12 Jahren
Deutsche Fassung der italienischen Graphic Novel-Umsetzung
Mit Bonusmaterial

 

 

 

 

 

 

Neuausgabe/Deutsche Erstausgabe als Graphic Novel

TiP!

Sam Feuerbach: Der Totengräbersohn - Buch 1 als Graphic Novel

Broschiertes Buch / Paperback
mit Schutzumschlag

 

Bei der direkten Bestellung beim Verlag können die Bücher auf Wunsch von Sam Feuerbach signiert werden( auch mit einem eigenen Widmungstext).

 

In dieser im November 2018 abgeschlossenen Reihe sind außerdem als Paperback-Roman erschienen:

Buch 1 (01/2018)
Buch 2 (01/2018)
Buch 3 (02/2018)
Buch 4 (11/2018)

Die deutschen Fassungen der Graphic Novel-Umsetzungen der Bände 2 bis 4 sind in Vorbereitung. Die Erscheinungstermine sind uns noch nicht bekannt.

 

Alle vier Roman-Bände sind auch im Schuber erhältlich

Totengräbersohn Bd 1-4 im Schuber

Der Totengräbersohn, Bd. 1-4 im Schuber
ISBN 978-3-947515-10-3
Preis: 49,- € (D) 50,40 € (A) 59,- SFr (CH)

bene Bücher Paperback
ca. 160 Seiten
ISBN 978-3-947515-32-5
Preis:
18,00 € (D) - 19,30 € (A)
25,00 SFr. (CH)
Direkt beim Verlag bestellen:

bene bücher

Unsere Meinung:

Da dies die Comic-Umsetzung eines Romanes ist, nämlich des ersten Bandes einer vierbändigen Fantasy-Reihe von Sam Feuerbach, die zuletzt 2018 als Paperback bei bene Bücher erschienen ist, gibt es natürlich auch zwei verschiedene Gruppen von Lesern. Wir beginnen mit den Totengräbersohn-Neulingen, anschließend folgen einige Anmerkungen für diejenigen, die das Original-Buch bereits kennen und gelesen haben. Für alle, die hier zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem Totegräbersohn und dem Waisenkind (so auch der italienische Originaltitel) machen, ein paar Worte zur Geschichte. Eigentlich sind es mindestens zwei Geschichten mit zwei Hauptdarstellern: Zum einen ist da zunächst natürlich der Totenräbersohn, zum anderen aber wird immer abwechselnd damit die zunächst damit unverbundene Geschichte des Waisenmädchens Aross erzählt (ja, ein seltsamer Name, aber die Leser bekommen im Laufe des Buches einige nicht ganz unwichtige Hinweise, wie der Name enstanden sein könnte). In den ersten Kapiteln lernen die Leser den Totengräbersohn Farin (bei der Arbeit) kennen, seinen versoffenen, brutalen Vater und das "idyllische" Dorfleben, das die beiden umgibt. Und Farins recht trübe Zukunfts­aussichten. Dabei sitzen die Leser in Farins Kopf, betrachten alles und jeden aus dessen Perspektive und seine leicht ironischen bis tiefschwarz sarkastischen Betrachtungen dessen, was um ihn herum vorgeht. Die ersten Seiten sind nicht wirklich anheimelnd, begleiten sie doch Farin bei der Vorbereitung einer Verstorbenen fürs Begräbnis. Das ist zwar sein täglich Brot, aber nach und nach schleicht sich der Verdacht ein, daß hier etwas nicht so ist wie sonst, und schon sind die Leser zusammen mit einem eher ahnungslosen Farin in die Geschichte, die nun folgt, hineingezogen. Nach und nach tauchen Dinge, Geschehnisse und Wesen auf, die das eintönige Leben des Toten­gräber­nach­folgers gehörig aus den vorgesehenen Bahnen werfen und sein Leben überrumpelt ihn. Und nicht lange danach sieht sich Farin zu beginnen, etwas auf- statt zuzudecken und er muß erkennen, daß mehr in ihm steckt, als er gedacht hätte (und auch mehr, als ihm lieb ist). Nach einer verpaßten ersten Chance wird er - zugegeben recht rüde - eingeladen, sein Dorf zu verlassen und ein neues Leben zu beginnen - und aus dem Totengräbersohn wird ein ritterlicher Knappe. Naja, mehr oder weniger. Ehrlich gesagt mehr weniger. Zumindest zuerst. Und neben seiner Ausbildung steckt er seine Nase weiter in Dinge, die ihn nach Meinung anderer, nichts angehen und aus dem Toten­gräber­sohn-Knappen wird auch noch ein Toten-untersuchender Detektiv. Die Farin-Kapitel wechseln sich ab mit (teils recht blutigen) Kapiteln, in deren Mittelpunkt eine Waisenhaus-Rattenkönigin und ein zweikampferprobter Ritter stehen. Allerdings müssen wir sagen, daß uns die Farin-Kapitel und auch die ritterlichen gut gefallen haben, die Erlebnisse der Ratten­königin konnten uns dagegen weniger begeistern. Neben den Hauptpersonen gibt es noch eine die weiß (und die eine letzte Aufgabe erfüllt, bevor sie es brandeilig hat, diese Geschichte zu verlassen, wozu sie die feurige Unterstützung der allerheiligsten Kirche und ihrer barmherzigsten Vertreter findet), einige fiese Bösewichte (und einige Pseudo-Bösewichte), ein eigenwilliges, mitunter recht geschwätziges, von sich selbst überzeugtes und andere (wenn auch zu seinem größten Mißfallen nicht alle und jeden) überzeugendes Amulett (von dem der Leser auch einiges über andere Welten und ihre Bewohner erfahren kann), gefallene Knappen, geheime Gänge und ebenso geheime Beschwörungs-Kammern. Die ganze Geschichte, besonders die Teile, in denen der Leser Farin aus seinem festgefahrenen und vorhersehbaren alten in sein un­berechen­bares neues Leben in ungewohnter Umgebung begleitet, sind ausgesprochen unterhaltsam geschrieben und gezeichnet - ohne dadurch weniger spannend zu werden. Besonders bei Farins Betrachtungen spielt der Autor mit der Sprache und den Erwartungen des Lesers (nicht zu vergessen die äußerst unterhaltsamen innerlichen Dialoge einer gespaltenen Persönlichkeit). Mehr als einmal könnten die Leser denken, daß es völlig klar ist, wer der geheimnisvolle Fremde ist oder worauf ein Handlungs­strang hinausläüft, nur um dann immer wieder feststellen zu müßen, daß er oder sie gekonnt in die Irre geführt worden ist und es daneben auch immer wieder unerwartete Wendungen oder Verbindungen zu erlesen gibt. Und selbst am Ende dieses ersten Buches bleibt bei verschiedenen Personen unklar, ob sie nun zu den Bösen oder den Guten gehören. Die Szenerie jedoch ist gesetzt, die handelnden Personen - darunter menschliche Schwachköpfe und dämonische Idioten - haben ihre Plätze eingenommen, dunkle Geheimnisse und einige Rätsel warten auf ihre Auflösung. Und ein ehemaliger Totengräbersohn auf Prüfungen in sieben Disziplinen, die ihn zu einem guten Knappen machen sollen. Oder auch nicht. Was soll jetzt noch folgen? Wir warten jedenfalls schon gespannt und ungeduldig auf die Fortsetzung dieser Graphic-Novel-Um­setzung, die laut Anhang bereits in Vorbereitung ist. Für diejenigen, die das Original-Buch bereits kennen und gelesen haben, ist die Geschichte selbst natürlich bereits bekannt. Wie wahrscheinllich die meisten, die die Romanserie kennen, haben wir uns zuerst gefragt: Kann das wirklich funktionieren, die ganze Geschichte, die in einem Roman auf knapp 400 Seiten erzählt wird, auf nicht mal 200 Seiten einer Bildergeschichte zu bringen? Zu unserem Erstaunen (und wir haben zum besseren Vergleich die Roman­fassung nochmals gelesen) haben wir keine größeren Verluste gegenüber der Romanfassung feststellen können. Zwar wird dabei ein wenig auch das etwas größere Format geholfen haben. Außerdem besagt ja die alte Weisheit, daß ein Bild mehr sagen (oder zeigen) kann als tausend Wörter, oder anders gesagt, Beschreibungen, die in einem Buch mehrere Absätze lang sind, lassen sich in einem Umgebungsbild, einem Gesichtsausdruck oder einer Körperhaltung darstellen. All das ist hier hervorragend gelungen. Außerdem ergänzen die Leser wohl auch automatisch, was zwischen zwei auf­ein­ander­folgenden Bildern abgelaufen ist. Das würde aber alles nichts helfen, wenn die Umsetzung der Geschichte selbst nicht wirklich gelungen wäre, und auch das ist hier absolut der Fall. Nicht nur die Handlung und die Action-Szenen sind übernommen worden, auch der teilweise leicht schwärzliche und (selbst-)ironische Ton der Originalgeschichte sowie die Charaktere von Farin und den anderen Personen der Romanvorlage sind erhalten geblieben. Dabei hat sich der Zeichner die eine oder andere Freiheit genommen und die Reihenfolge der Ereignisse ein wenig umgestellt, aber im Grunde ist die ganze Geschichte in dieser neuen Fassung enthalten - ebenso spannend und unterhaltsam wie das Original. Wir hatten lediglich an zwei oder drei Stellen das Gefühl, daß uns da doch ein Bild oder ein Text gefehlt hat, um die Geschichte rund zu machen. Außerdem ist die Graphic Novel-Version an einer Stelle sogar lesefreundlicher als das Original, denn hier wird deutlich angegeben, daß es einen Zeit­sprung gibt, während der Autor bei der Romanfassung die Leser im Unklaren gelassen hatte. Zurück zum Äußeren: Die Graphic Novel ist, wie man es etwa von den Asterix-Bänden kennt, eine Mischung aus Comic-Bildern mit Sprech-/Denk-Blasen und erzählenden oder ergänzenden Texten. Zum größten Teil sind die Abbildungen schwarz-weiß, aber auf machen Seiten sind einzelne Bilder koloriert, manchmal nur einzelne Personen. Daneben gibt es auch einige komplett farbige Seiten. Das Titelbild hat uns weniger gut gefallen, denn für uns wird es dem Inhalt nicht wirklich gerecht, trifft den Geist der Geschichte nicht - der Totengräbersohn wird hier für uns einfach zu eindimensional dämonisch und finster dargestellt, obwohl er im Grunde doch ein eher sympathischer Zeitgenosse ist (wie er auch im Inneren des Buches dargestellt wird), wodurch auch völlig falsche Erwartungen an die Geschichte erzeugt werden könnten. Am Ende des Buches gibt es das sogenannte Bonusmaterial, was eigentlich mehr ein Einblick in die Ent­stehungs­ge­schichte des italienischen Originals ist und auch einige Titel­bild­entwürfe zeigt, von denen uns einer deutlich besser gefallen hat, als der letztlich gewählte. In diesem Anhang erzählt der Zeichner wie er auf die Idee zu dieser Umsetzung gekommen ist und beschreibt sehr interessant und reichlich bebildert den Enstehungsprozess von den ersten groben Zeichnungen bis zum fertigen Buch. Insgesamt ist dieser erste Band der Graphic Novel-Umsetzung, eine ebenso spannende und unterhaltsame Mischung aus Zeichnungen und behleitenden Texten für uns - soweit wir wissen ohne jede dämonische Einmischung - auf jeden Fall ein rundum gelungener Einstieg und ein uneingeschränkter Tip.

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27.03.2026


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