Im Januar erscheint bei mdv, dem Mitteldeutschen Verlag, der dritte Erzählband von Stefan Petermann. Er enthält laut Autor und Verlag Fragmente von Vergnügen, vor allem aber Halluzinationen einer Gegenwart, die im Begriff ist, sich aufzulösen. Im Kern aller Texte steht die Liebe, ihr Versuch, den Abbrüchen zu trotzen, dabei mal scheitert, mal triumphiert.
Nachts schreit ein Mann und kann nicht mehr aufhören.
Eine Frau bleibt stehen und will einfach nicht weitergehen.
Ein Vater zerstört sein Haus.
Eine Mutter wird wütend auf Grönland und führt ihr Kind in die Gletscherhöhlen der Arktis.
Ein Sohn baut das World Trade Center aus Butter nach.
Eine Tochter erfindet aus Liebe ein tödliches Spiel und schafft es nicht zum Mond.
Haie schwimmen in den vierten Stock.
Eine App geleitet durch den Weltuntergang.
Jemand schreibt um sein Leben oder einen ersten guten Satz.
Und eine liest das Letzte aller Bücher ...
Dieser Band enthält die folgenden Erzählungen:
- Am Ende, ganz am Ende [2017]
- Jakob im roten Shirt [2016 · 2019]
- Die Stehenbleiberin [2018]
- Disruption [2025]
- Nachts schreit ein Mann [2016]
- Kalben [2025]
- Leguan, wechselwarm [2018]
- Das letzte Buch [2022]
- Mische [2005 · 2015 · 2022]
- Kurtaxe [2008]
- Trockenschwimmen [2016]
- Sie hat es nie zum Mond geschafft [2016]
- Familienbild mit Ratte [2014]
- Die Kröte spricht nicht [2010]
- Was, wenn wir die Dunkelheit nicht aufhalten können [2025]
- 'Oumuamua [2019 · 2025]
- Es wird dir gutgehen [2025]
Herausgegeben von und mit einem Nachwort von André Schinkel
Band 59 der Edition Muschelkalk (Literarische Gesellschaft Thüringen e.V)
Originalausgabe