und weiter geht's mit den Neuen Harten für diese Monate ...
Viel Spaß!
Ihr & Euer Bücherbar-Team
Juni 2026
Autor/Herausgeber/Reihe:
Detlef Färber:
Titel:
Ein weitgereister Gast trinkt langsam aus
Gedichte mit Vorgeschichten
2.
Originaltitel: Originaltitel
Erscheinungsland
Original: D
Erscheinungsjahr
Original: 2026
Nach Küchenschab tanzt Schabadab (März 2025) haben die Leser diesmal nur etwas über ein Jahr auf einen neuen Band mit Geschichten und Gedichten von Detlef Färber warten müssen. Im Juni folgt bei mdv, dem Mitteldeutschen Verlag, mit Ein weitgereister Gast trinkt langsam aus eine neue Sammlung mit Gedichten und Vorgeschichten von Detlef Färber, diesmal allerdings eher an erwachsene Leser gerichtet und ohne Illustrationen.
In seinem neuen Buch versammelt Detlef Färber satirische und philosophische Gedichte der letzten drei Jahre – vom Urgedicht über Kultur- und Kreaturgedichte bis zu visionären Futurgedichten.
Pünktlich zur Urzeit fängt die Reise an: Ein gewisser Lutz Evolutz stellt sich plötzlich auf die Hinterbeine und läuft los.
Wo will er hin?
Einen Gipfel namens Illusion besteigen?
Oder beginnt hier gerade Urahns Urlaub?
Unterwegs trinkt ein schon weitgereister Gast mit Goethe, Kafka & Co. ein paar Schlucke aus der Pulle Unsterblichkeit und macht sich für Das jüngste Gedicht auf alles seinen eigenen Reim.
Laut Verlag erwartet die Leser ein spielerischer, zugleich auch nachdenklicher Band über Mensch, Kultur, Zeit und das Universum ...
mdv Buch ca. 80 Seiten Format ca. 14x21cm ISBN 978-3-68948-184-1
Preis: 16,00 € (D) – 16,50 € (A) ~ 25,00 SFr (CH)
Direkt beim Verlag bestellen:
Unsere Meinung (zu Küchenschab tanzt Schabadab):
Wie der Vorgänger, Ritter Dieter, wechselt auch dieses Buch wieder zwischen erzähltem und gedichtetem Text. Diesmal beginnt es mit einem kurzen erzählten Text, in dem die Leser die beiden Hauptfiguren kennenlernen. Na gut, hauptsächlich ist es die Sicht des Kochs, denn (Küchen)Schab taucht erst im letzten Abatz auf. Dafür erlebt er im zweiten, ebenfalls recht kurzen, - gereimten - Kapitel auf der Flucht vor dem erzürnten Koch sein höchst eigenes Schabenteuer. In diesem abenteuerlichen Kapitel erfahren die Leser auch, wie er die Bekanntschaft mit dem Tanzen macht und ihm die Idee zum Schabadab kommt. Das dritte - meist ungereimte - Kapitel erzählt dann von der Rückkehr Küchenschabs zu seinem Volk, wo es dann direkt zu Problemen mit einer Schaben-Hochzeit kommt (und recht eigenwilligen Lösungsvorschlägen und einem gereimten Schabefleisch-Rezept) aber schließlich alle den Schabadab tanzen und dann im Chor das Küchenschaben-Abendlied singen. Letzteres bildet dann mit Noten und Text das wieder kurze abschließende vierte Kapitel. Auch diesmal gibt es wieder einige Sprach-Spielereien, allerdings deutlich weniger als den in vorhergehenden Büchern und sie konzentrieren sich vor allem auf die Schaberei - wie die Namen der Schaben (Schabor, Schabrina, Schabine, Schablone, Schabowski) oder Wörter wie Schabernack. Abgerundet werden Geschichten und Gedichte wie immer durch farbige Abbildungen. Die erste Seite, die in der Nacht spielt ist zudem passend in weißer Schift auf schwarzem Hintergrund gedruckt. Insgesamt ist diese Mischung aus Erzähltem und Gereimtem - so eine Art geschriebenes Musical - eine ganz nette Geschichte über Schaben und Koch (oder Schaben gegen Koch und umgekehrt) samt eingebauter dramatischer Schaben-Liebesgeschichte, leider nichts wirklich Außergewöhnliches und zudem wiederholt sich ab der Mitte ziemlich vieles immer wieder und es ist auch deutlich weniger witzig als beispielsweise Ritter Dieter.
Die neuen Harten – Unsere Hardcover-Auswahl für diesen Monat
Diese Informationen sind zur persönlichen Verwendung bestimmt; sie dürfen zu nicht-kommerziellen Zwecken unter Nennung der Quelle weiterverbreitet werden. Die Rechte der (Hör-)Buch-Abbildungen liegen bei den jeweiligen Verlagen. Alle Angaben nach bestem Wissen aber ohne Gewähr.
Für Mitteilungen, Meinungen und eigene Tips für die INFO-Bücherbar einfach das Kontakt-Formuar verwenden. Die Einsendung ist gleichzeitig Einverständnis mit redaktioneller
Bearbeitung und Veröffentlichung, sofern nicht ausdrücklich auf der Einsendung anderslautend vermerkt.