| Oktober 2025 |
Autor/Herausgeber/Reihe:
Lisa Jeglitsch: |
Titel: Die Morde von Lainz Dunkles Wien, Bd. 1:? |
|---|
| 14.
|
Originaltitel:
Originaltitel
|
Erscheinungsland
Original: D |
Erscheinungsjahr
Original: 2025 |
Im Lainzer Tiergarten macht eine Joggerin einen grausamen Fund. Der Sohn einer schwerreichen Wiener Familie wurde brutal erstochen und achtlos im Wald abgelegt.
Laura Sturm und Karl Suchanek vom LKA Wien übernehmen den Fall.
Rasch wird klar, daß mit den Eltern des Toten etwas nicht stimmt. Der Vater des Ermordeten behindert aus fadenscheinigen Gründen die Ermittlungen und auch die Trauer der Mutter wirkt nicht aufrichtig.
Hinter den glänzenden Fassaden der Wiener Oberschicht stoßen die Ermittler auf unglaubliche Abgründe …
Originalausgabe
|
 Broschiertes Buch / Paperback
Auch erhältlich als ebook
EPUB: ca. 1.5 MB, ISBN 978-3-7349-3468-1
PDF: ca. 2 MB, ISBN 978-3-7349-3469-8
|
Gmeiner Paperback ca. 380 Seiten ISBN 978-3-8392-0870-0 Preis: 15,50 € (D) - 16,00 € (A) ~ 21,00 SFr. (CH)
|
Auch erhältlich als: gmeiner ebook (10/2025) (epub, PDF) Preis: 11,99 € (D) - 11,99 € (A) ~ 12,00 sFr (CH) |
Direkt beim Verlag bestellen:
|
Unsere Meinung: Die ersten Kapitel ließen uns schon befürchten, daß dies einer jener Krimis ist, bei denen die ermittelnden Beamten verkorkster sind als die Täter und der Kriminalfall nur so nebenbei abläuft. Im vierten Kapitel, das fünfundzwanzig Jahre in die Vergangenheit zurückblendet, gibt die Autorin den Lesenden dann allerdings eine Ahnung, was den Ereignissen im folgenden Krimi zugrundeliegt und damit die Möglichkeit aus den folgenden Seiten eigene Schlüsse zu ziehen. Und dann gibt es noch einen Mord, der dem aktuellen Fall ähnelt und an dessen Aufklärung die ermittelnde Kommissarin dieses Krimis beteiligt war. Nachdem sich die Ahnungen aus dem vierten Kapitel bewahrheitet haben und Zweifel am Täter des einige Jahre zurückliegenden Falles aufkommen, erfährt die Kommissarin auch, daß ihr Vater mit diesem Fall in Verbindung steht - fragen kann sie ihn dummerweise nicht, denn er ist nicht mehr ansprechbar. Also muß sie die Verbindungen zwischen den Mordfällen und ihrer eigenen Familie anders herausfinden. Dann taucht ein neuer Spieler in diesem Fall auf, ein junger Mann aus einem gestörten Elternhaus, der durch Drogenmißbrauch mehr oder weniger nur noch dahinvegetiert, aber für die Aufklärung des Falles von entscheidender Bedeutung wird. (Außerdem ahnen die Lesenden dank einiger Hinweise bereits, was es mit diesem jungen Mann auf sich hat.) Sowohl die Erittlungen als auch die verschiedenen Drehungen und Wendungen sind spannend zu lesen. Es werden genug Hinweise eingestreut, um die Lesenden in bestimmte Richtungen (und mitunter auch in die Irre) zu führen, aber nie genug, um bereits alles durchschauen zu können. Allerdings dürfte für die meisten Lesenden bereits früh eine Person höchst verdächtig sein, die von den Ermittlern geflissentlich übersehen wird. Am Ende gibt es den üblichen Wettlauf (oder auch die Wettfahrt) gegen die Zeit und es wird für die Kommissarin lebensgefährlich. Was uns betrifft hätten die Verkorkstheits-Anteile in diesem Roman (und damit auch das Buch selbst) deutlich kürzer ausfallen können und die Kommissare vielleicht zeitweise etwas weniger begriffsstutzig agieren können. Insgesamt aber war dies für uns ein weitgehend durchaus spannender und geheimnisvoller, lesenswerter Kriminalroman mit einigen interessanten Figuren. Wegen des ganzen Seifenoper-Drumherums und den überzogenen Längen hat es uns für einen Tip aber noch nicht gereicht. Vielleicht beim zweiten Band, der sich am Ende des Buches bereits ankündigt. |