Zum 100. Geburtstag von Erich Loest erscheint beim Mitteldeutschen Verlag im Mai die Neuauflage seines Debutromans über junge Rekruten, die kurz vor Kriegsende 1945 noch verheizt werden, und den schwierigen Neuanfang der Überlebenden im Nachkriegsdeutschland. Jungen die übrigblieben ist erstmals 1950 in der damaligen DDR erschienen.
Erich Loest, der selbst zum Kriegsende noch zur Wehrmacht eingezogen wurde, erzählt nüchtern, hart und mit einer desillusionierenden Sachlichkeit von dieser Generation, den Kindern in Uniform, die von einem zynischen Regime bedenkenlos mißbraucht wurden – ein packendes und berührendes Stück Zeitgeschichte.
Erich Loest, der damals gerade einmal 24 Jahre alt war, beschreibt in seinem Romandebüt von 1950 das Schicksal einer Gruppe junger Rekruten, die am Ende des Zweiten Weltkrieges ihr Vaterland verteidigen sollen, immer bereit, dafür zu sterben ...
Unveränderte Neuauflage des im April 2016 beim Mitteldeutschen Verlag erschienenen Buches
Unveränderte Neuauflage